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Legende - Panagía Faneroméni

An der Eingangstür der kleinen Kirche ist die Legende von Panagía Faneroméni angeschlagen. Hier eine Abschrift:

"   Die Geschichte der Offenbarund der Madonna von Nea Skioni

Nach der Tradition beginnt die Geschichte der Offenbarung der Madonna von N. Skioni ungefähr im 16. Jahrhundert. Damals gab es das heutige Dorf noch nicht, nur das alte, das Tsaprani hiess und sich 3 km nördlich des heutigen Dorfes befand.

Es ist bekannt, dass die Leute zu jenen Zeiten nicht in der Nähe des Strandes wohnten, da sie Anqst vor Piraten hatten und so ihre Dörfer im Innern des Landes bauten. Die qanze damals bewohnte Gegend, aber auch die heutige waren Felder, die die Leute aus Tsaprani anlegten. Eines Tages sah ein Bewohner‚ der in der Nähe der kleinen Kirche arbeitete und der sich bei Abenddämmerung auf den Weg zum Dorf machte, ein Licht vom Meer her leuchten. Er dachte es wären Piraten und beeilte sich nach Hause zu gehen . Er drehte sich öfter um und er sah das Licht, das vom Meer aus kam sich dem Land nähern. Als er in Tsaprani ankam erzählte er seinen Mitbewohnern was geschehen war und in dieser Nacht blieben alle Dorfbewohner wach und beobachteten das Licht, dass am Strand war.

Bei Taqesnbruch machte sich eine Gruppe von Männern, die zur Arbeit gehen wollen, auf den Weg‚ um zu sehen, was passiert war. Beim Anblick des Lichtes blieben sie sprachlos: vor ihnen lag ein riesiger Stein, der mit dem Bild der Madonna bemalt war, die im Meer wie ein Kork schwamm.

Es war ein Wunder. Anders konnten sich die Leute das nicht erklären. Sofort gingen sie zum türkischen Kommandanten und baten um seine Erlaubnis eine Kirche zu bauen‚ um die Ikone unterzubringen‚ aber er lachte nur und forderte alle auf zur Arbeit zurückzukehren. Alle waren verzweifelt. Jeden Abend versammelten sie sich nach der Arbeit um die Ikone herum, sangen Hymnen, betetem und baten Gott ihnen zu helfen.

Während einer solchen Versammlung hörte sie der türkische Kommandant und ausser sich befahl er ihnen nach Hause zu gehen. Niemand hörte aber auf sein Geschrei und so stürzte er sich wütend auf die Ikone‚ fing an sie zu treten, schimpfte und fluchte gegen die griechische Religion. Da geschah etwas Unglaubliches: seine Füsse sanken in den Felsen als ob sie in Teig versanken und er konnte trotz seiner Bemühungen nicht raus.

Das gleiche geschah auch mit seinem Adjutanten, der ihm helfen wollte. Erschrocken baten sie die Christen ihren Gott um Hilfe zu bitten und sie würden nicht nur die Kirche bauen, sondern auch sich und ihre Familien als Christen taufen lassen.

Die Madonna vollbrachte ihr Wunder und schon am nächsten Tag begann man die Kirche, nicht am Meer‚ sondern über der heutigen Strasse‚ zu bauen. Aber die Kirche brach zusammen und die Ikone bewegte sich zu dem Punkt, wo sie gefunden wurde. Man nahm also an, dass die Madonna ihren Platz direkt am Meer gewählt hatte, wo man auch die Kirche baute.

Das wird über die Offenbarung der Madonna erzählt. Wie die Älteren erzählen sprudelte von diesem Stein jedesmal, wenn etwas Schlimmes passierte, irgendeine Flüssigkeit.

Nach den Überlieferungen weinte die Madonna vor dem Krieg im Jahre 1940.

1974 vor der Besetzung Zyperns von den Türken weinte die Ikone und eine rote Blume blühte auf ihr. Diese wurde aber von einer Pilgerin abgeschnitten. Nach einem Jahr fand nicht nur sie, sondern auch ihre ganze Familie den Tod.

Am 2.5.1993 während der Ereignisse der Bennenung von Skopje in Mazedonien weinte die Ikone wieder und es bildete sich eine winzige Figur der Madonna mit Leuchtkranz auf dem Kopf‚ der nach ein paar Tagen auch wieder verschwand (es gibt ein Foto über dieses Ereignis)

Übersetzung von
Sofia Papadopoulou
Spende der Familie Kavasidi
                                               "

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